Saes & Subra

13. Mai bis 3. Juni: Ausstellung „Saes & Subra“

Vom 13. Mai bis zum 3. Juni präsentiert der Kunstverein in Kooperation mit der Stadt Sulzbach die grenzüberschreitende Ausstellung „Saes & Subra“. Ingeborg Saes aus Solingen zeigt gelungene Malerei in unterschiedlichen Techniken mit wechselnden Motiven; Jeannine Subra bringt ausdrucksstarke, figürliche Tonskulpturen aus dem lothringischen Blies-Guersviller mit.   

Der Kunstverein Sulzbach zeigt in der neuen Gemeinschaftsausstellung mit Gemälden von Ingeborg Saes und Tonskulpturen von Jeannine Subra vorwiegend Gegenständliches. Was aber nicht bedeutet, dass sich hier treu an realistische Vorgaben gehalten wird. Denn sowohl der Malerin aus Solingen als auch der Keramikerin aus dem französischen Blies-Guersviller gelingt es auf eindrucksvolle Weise, ihre Werke mit individuellen Gedanken und Emotionen aufzuladen.

Seit mittlerweile 30 Jahren widmet sich Ingeborg Saes der Malerei und beherrscht bestens die unterschiedlichen Techniken. Sie nutzt Aquarell, Pastell, Öl und Acryl – je nachdem welchen Ausdruck sie erzielen möchte. Südliche Landschaften malt sie am liebsten in Aquarell – wegen des Lichts. Abstrakte Werke gestaltet sie experimentell in Acryl- bzw. Aerocolor, weil das ihr unbegrenzte Möglichkeiten bietet. Doch wie bei ihren geliebten Tierbildern wechselt sie auch bei anderen Motiven mal die Techniken, so dass ihre Malerei  sehr abwechslungsreich und vielgestaltig einherkommt.

Vielgestaltig sind auch die Skulpturen von Jeannine Subra. Seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigt sich die Französin mit Keramik und hat es in den Brenn- und Gestaltungstechniken zu großer Meisterschaft gebracht. Mit viel Witz und Einfühlungsvermögen gestaltet sie erzählerische Plastiken aus Ton, die sie nach dem Brand gerne in verschiedenen Farbtönen emailliert. Damit verleiht sie ihren Paaren, die sie auch gerne beim Tanz zeigt, ihren Frauen und den katzenartigen Frauenwesen leuchtende Oberflächen, die das Visionär-Optimistische ihrer Arbeit unterstreichen.

Ingeborg Saes & Jeannine Subra. Malerei und Keramik. Bis zum 3. Juni. Galerie in der AULA, Sulzbach, Gärtnerstr. 12. Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Eröffnung am 13. Mai um 17 Uhr.

Flyer_Saes_Subra

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Grenzgang vom 15. April bis zum 6. Mai

Ab dem 15. April präsentiert der Kunstverein Sulzbach in Kooperation mit der Stadt und dem BBK (Bund Bildender Künstler) Saar die Ausstellung „Grenzgang“. Neun Mitglieder des saarländischen Berufsverbandes präsentieren ihre Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Bildenden Kunst und zeigen ein breit gefächertes künstlerisches Spektrum mit verschiedenen Ansätzen und Positionen.

Klaus Harth, Karin Domanowsky, Christiane Lohrig

Gerne öffnet der Kunstverein Sulzbach in Kooperation mit der Stadt die Türen der wunderschönen Galerie in der AULA für die Gemeinschaftsausstellung „Grenzgang“. Denn die Tatsache, dass neun saarländische BBK-Mitglieder teilnehmen, garantiert schon per se eine große Vielfalt. Da sie zudem aus verschiedenen Sparten der Bildenden Kunst kommen, sind neben Malerei unterschiedlichster Prägung Grafik, Bildhauerei, Fotografie und Objektkunst zu sehen.

Spannend ist dabei auch die individuelle Interpretation des Titels „Grenzgang“. Auf darstellerischer Ebene setzen sich Margot Zündorf Breuer und Eva Dincher in ihren Gemälden damit auseinander. Während bei Breuer Linienschnitte und zeichnerische Elemente die Illusion von Räumlichkeit schaffen, grenzen sich bei Dincher Porträtköpfe aus einem nicht näher bestimmten Bildgrund aus und überlagern sich. Christiane Lohrig nähert sich dem Begriff auf vollkommen andere Weise, wenn sie in ihren experimentellen Gemälden die alltäglichen menschlichen Gratwanderungen thematisiert. Auf persönliches Empfinden bezieht ihn auch Karin Domanowsky: sie sieht im Extrem-Bergsteiger das aussagekräftige Sinnbild eines Grenzgängers und steuert die abstrahierte Ansicht eines imposanten Bergmassivs bei. Auch in Klaus Harths Landschaftsbildern, die den Titel „Gegend“ tragen, scheint es nicht immer leicht, den Boden unter den Füßen zu wahren.

Julia Baur, Regina Zapp, Margot Zündorf Breuer

Die Objekte von Inge Münz und Regina Zapps Skulpturen aus Eisendraht tangieren die phänomenologischen Grenzen der Wahrnehmung, wenn sich Weiß im Spiel von Licht und Schatten (Münz) ebenso kontinuierlich ändert wie räumliche und flächige Sichtweisen (Zapp). Während Gabi Wagner in ihren experimentellen Druckgrafiken immer wieder Grenzen unterschiedlicher Techniken überschreitet, zeigen Julia Baurs Farbfotografien von Gattern und Zäunen in Andalusien ganz reale, bisweilen sinnlos scheinende Abgrenzungen.

Gabi Wagner, Inge Münz, Eva Dincher

Grenzgang. Bis zum 6. Mai. Galerie in der AULA, Sulzbach, Gärtnerstr. 12. Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Die Vernissage ist am 15. April um 17 Uhr.

Junge Kunst in der AULA

Förderpreis 2018 an Sandra Trösch

Der Förderpreis „Junge Kunst in der AULA“ wurde am Sonntag offiziell übergeben. Die Preisträgerin Sandra Trösch überzeugte die Jury mit ihren prozesshaften Arbeiten, die sich mit Fragen der Identität auseinander setzen.

Die Besucher waren zahlreich am 8. April zur Vergabe des Förderpreises „Junge Kunst in der AULA“ in die schöne Sulzbacher Galerie gekommen. Und alle waren gespannt, denn sie waren wie die Kunstvereinsvorsitzende Dagmar Günther angetan von Qualität der ausgestellten Arbeiten. Dabei seien doch alle sechs Teilnehmer/innen (Melek Alabogaz, Jeremias Heppeler, Clément Loisel, Daria Rhyner, Anton Schön, Sandra Trösch) bereits Gewinner, hob Dagmar Günther hervor, denn sie wären unter vielen Bewerbern bereits ausgewählt worden. Auch Mary-Rose Bramer, erste Beigeordnete der Stadt Sulzbach, vertrat diese Sichtweise und bedankte sich im Namen aller für ihre Teilnahme an diesem Wettbewerb. Da ein Wettbewerb aber nun mal auf einen Gewinner hin ausgerichtet sei, gelte es die Entscheidung der Jury abzuwarten, die über den Preis in Höhe von 800 Euro und die damit verbundene Einzelausstellung im Folgejahr zu entscheiden habe.

Als deren Sprecherin trat Dr.Ingeborg Besch vor und benannte Sandra Trösch als die Gewinnerin disees Förderpreises. Die Jury, der auch Dr.Michael Jähne und Monika Schrickel angehörten, habe sich auf die Wiesbadener Künstlerin einstimmig festgelegt, da sie mit ihrem zentralen Thema „Fragen der Identität“ den Nerv unserer Zeit in der westlichen Hemisphäre treffe und es ihr gelinge, den Betrachter einzufangen. Gerne bedient sich die 1983 in Trier geborene Absolventin der Mainzer Kunsthochschule in ihrer Auseinandersetzung mit Identität digitaler Medien. Mit dem Smartphone aufgenommene Selfies nimmt sie gerne als Ausgangspunkt ihrer prozesshaften Arbeiten. Wenn sie solche Selbstinszenierungen etwa im Fototransferdruck auf HDF-Platten druckt, macht sie diese zum Unikat. Gleichzeitig setzt sie einen Prozess des Hinterfragens in Gang, der den Betrachter in Bann zieht und ihn auf neue Weise am Prozesshaften ihrer Arbeiten teilhaben lässt. Ähnlich funktioniert auch ihre in Sulzbach gezeigte dreiteilige Fotoserie „Balance“: Im Schneeglas wird die mehrfach wiederholte Figur marionettenhaft abhängig von den aktiven Bewegungen der Hand – eine auf den ersten Blick absurde Arbeit, die aber ebenfalls tiefer gehende Fragen aufwirft.

Ausstellung

Wieder einmal verwandelt sich die Sulzbacher Galerie in der AULA für drei Wochen in ein Forum für Junge Kunst. Zu verdanken ist das dem Kooperationsprojekt „Junge Kunst in der AULA“, das Kunstverein und Stadt vor zwölf Jahren zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses ins Leben gerufen haben. Es ist ein Wettbewerb, dessen Sieger/in sich über einen Förderpreis und eine Einzelausstellung im Folgejahr freuen kann.

Anton Schön, Daria Rhyner, Melek Alabogaz

Seit zwölf Jahren veranstaltet Kunstverein Sulzbach in Kooperation mit der Stadt den Nachwuchswettbewerb „Junge Kunst in der AULA“, der über die Landesgrenzen hinaus viel Beachtung findet. Denn auch dieses Jahr konnte die Jury unter zahlreichen Bewerbern aus Deutschland und Frankreich die sechs Künstler und Künstlerinnen auswählen, die nun ab 25. März in ihre junge Kunst geben.

Clement Loisel: Control

Melek Alabogaz reist aus Köln mit Papierarbeiten an, in denen sie sich auf feinfühlig-subtile Weise mit der Schrift und der Emotionalität der Wörter auseinandersetzt. Mit Jeremias Heppeler aus Tuttlingen ist ein intermedialer Künstler in Sulzbach vertreten, der Medien (Film, Bild, Text) analog und digital kombiniert und dabei versucht neue Räume zu erschließen. Clement Loisel ist ein junger französisch-kanadischer Künstler, der in Berlin lebt. Er lässt gerne geisterhafte Gestalten durch seine visionären Bilder streifen, um Missstände unseres Gesellschaftssystems eindrucksvoll vor Augen zu führen. Daria Rhyner aus Hamburg hingegen fügt organische Formstrukturen in farbstarken Öl

Sandra Trösch: Balance

gemälden zu groß­formatigen Mustern; bisweilen integriert sie auch realistische Details oder Szenarien. Anton Schön aus Dresden malt die Welt aus ungewöhnlichen Perspektiven. Ganz bewusst arbeitet er mit Unterbrechungen, Lücken, leerem Raum und Fragmenten, um dadurch mehrdeutige Interpretationen zu ermöglichen. Sandra Trösch arbeitet als Medienkünstlerin in Wiesbaden und konzipiert ihre Arbeiten in den Medien Video, Fotografie und Zeichnung. In Sulzbach zeigt sie überraschende Fotografien, in denen sie im Alltag beobachtete gesellschaftliche Phänomene inszeniert.

Jeremias Heppeler: Hyäne

„Junge Kunst in der AULA“. 25. März bis 8. April.  Galerie in der AULA, Sulzbach, Gärtnerstr. 12. Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Eröffnung am 25. März um 17 Uhr.

Der Preis in Höhe von 800 €, der mit einer Einzelausstellung im Folgejahr verbunden ist, wird am 8. April um 17 Uhr vergeben.

 

 

 

Schneider & Sigward

Am Sonntag, den 11. März, ist die Ausstellung von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Mit einer grenzüberschreitenden Gemeinschaftsausstellung startet der Kunstverein Sulzbach ins neue Ausstellungsjahr. Ab dem 25. Februar präsentieren die Saarbrücker Malerin Judith Schneider und die Französin Stéphanie Sigward ihre Werke in der Sulzbacher Galerie in der AULA. Wunderbar bewegte Zeichnungen, die bei Musikaufführungen unterschiedlichster Art entstanden sind, treffen auf filigrane Skulpturen, die aus vielen Materialien zu poetischen dreidimensionalen Objekten arrangiert wurden.

Ab dem 25. Februar präsentiert der Kunstverein Sulzbach in Kooperation mit der Stadt die Ausstellung „Schneider & Sigward“. Judith Schneider aus Saarbrücken zeigt Live-Zeichnungen, die allesamt von musikalischen Klängen inspiriert sind. Sie entstanden während Musikdarbietungen unterschiedlicher Art von Jazz- und Rockkonzerten über Bigband- und Dixi-Musik bis hin zu klassischen Ballett-Vorführungen. Mit Kohle, Bleistift und Rötel spürt Judith Schneider den Klängen nach und bannt sie mit flottem Strich auf die zweidimensionale Fläche des Papiers. Dabei gelingt es ihr, die gehörte Musik auf so subtile Weise zu verbildlichen, dass der klangliche Ausdruck sich genre-überschreitend mitteilt.

In ähnlich subtil-feinfühliger Weise komponiert die französische Bildhauerin Stéphanie Sigward aus Lille ihre filigranen Skulpturen aus unzähligen Einzelteilen. Fundstücke wie Steine sowie andere unterschiedliche Naturmaterialien kommen ebenso zum Einsatz wie Nylongewebe, kleine bis kleinste Metallteile und Alltagsgegenstände, die ihrer früheren Verwendung entledigt wurden. Aus ihnen kreiert sie grazile Objekte, die mit Poesie und einem riesigen Detailreichtum beeindrucken – sie wirken wie Manifestationen kleiner Märchenwelten, die in latenter Bewegung verharren und Geschichten ihrer wundersamen Existenz erzählen.

„Schneider & Sigward“. Bis zum 11. März. Galerie in der AULA, Sulzbach, Gärtnerstr. 12. Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Eröffnung am 25. Februar um 17 Uhr.

Flyer_Schneider_Sigward

Sigrid Caspar – „Leben“

Ab dem 17. November präsentiert der Kunstverein Sulzbach in Kooperation mit der Stadt die Ausstellung „Leben“ mit Arbeiten von Sigrid Caspar. Die versierte Keramikerin kombiniert gerne unterschiedliche Materialien zu ausdruckstarken Werken, die emotional bewegen und zum Nachdenken anregen. 

Der Mensch und seine Beziehungen stehen im Zentrum der aktuellen Werke  von Sigrid Caspar, die ab dem 17. November in der Sulzbacher Galerie in der AULA zu sehen sind. Miteinander und Trennung werden anhand von Skulpturen veranschaulicht, die sowohl über ihre Körperhaltung als auch über die Oberflächengestaltung Rückschlüsse auf Emotionen zulassen. Hinzu kommen unterschiedliche Materialien wie Metall und Holz, die subtil Gefühle übermitteln. Wie in ihren abstrakten Keramiken, so will Sigrid Caspar auch hier einen Blick hinter die Fassade werfen, Gefühle und Gedanken mitteilen, die ohne Worte auskommen. Dass ihr dies immer wieder bestens gelingt, stellt sie in dieser Ausstellung unter Beweis.

Sigrid Caspar ist ausgebildete Puppenmacherin und studierte Gestaltung und Keramik an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freischaffende Keramikerin in eigener Werkstatt und erwarb sich fundierte Kenntnisse in Materialkunde und den unterschiedlichsten Brenntechniken, zu denen auch Raku-Brand gehört. Nach wie vor geht ie sehr experimentierfreudig ans Werk und setzt ihren eigenen Prioritäten: An erster Stelle stehen die Konzeption und der Entstehungsprozess eines Objektes, bei dem immer wieder Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Plastik durchbrochen werden.

Sigrid Caspar – „Leben“. Bis zum 10. Dezember. Galerie in der AULA, Sulzbach, Gärtnerstr. 12. Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Die Vernissage ist am 17. November um 19 Uhr.

Flyer_Sigrid_Caspar

12. Sulzbacher Glaskunsttage

Achtung Baustelle: geänderte Streckenführung, s. Anfahrt

Anfang November laden der Kunstverein und die Stadt Sulzbach zu den zwölften Sulzbacher Glaskunsttagen ein. International bekannte Künstler wie Vladimir Klein, Hermann Ritterswürden und andere Größen der Glaskunst haben diese Veranstaltungen über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Dabei bietet Sulzbach nicht nur einen wundervoll breit gefächerten Einblick in die Welt der Glaskunst, sondern regt auch an zu einem identitätsstiftenden Dialog mit der Glaskultur in der Saarregion.

Laurence Klein, Patrick Roth, Petr Stacho

Vladimir Klein

Vom 3. bis zum 5. November steht Sulzbach wieder ganz im Zeichen der Glaskunst. Dann kommen in der schönen, dreigeschossigen Sulzbacher AULA Glaskünstler aus ganz Europa zusammen, um ihre Exponate zu zeigen. Unter ihnen befinden sich altbekannte Größen der Glaskunst wie Vladimir Klein, Kamil Faifer, Hermann Ritterswürden, Silvia Lobenhofer und andere. Doch auch in diesem Jahr sind unter den 20 Einzel- und Gruppenausstellern aus den europäischen und deutschen Glashochburgen wieder einige neue Künstler zu finden. Etwa der Tscheche Petr Stacho, dessen Skulpturen wie von Naturkräften geformt, geschliffen und poliert wirken. Oder die Französin Laurence Klein, die wie Ursula-Maren Fitz in der Kombination von Glas mit unterschiedlichen Materialien ästhetisch schöne Werke kreiert oder Patrick Roth, der seine komplexen Einzelstück erstmals in Sulzbach zeigt.

Angelika Pietsch, Hermann Ritterswürden, Kamil Faifer

Marx, Morsch u. Stocker

All diese Glaskünstler beweisen auf beeindruckende Weise, was man mit diesem fragilen Werkstoff so alles anstellen kann. Und wie jedes Jahr werden auch gläserne Schalen, Vasen, Schmuckstücke und vieles mehr rund um diesen unglaublich vielseitigen Rohstoff zu sehen sein. Da es auch immer wieder Neues zu entdecken gibt, versprechen die Sulzbacher Glaskunsttage  einen großartigen Einblick in die vielen Facetten der Glaskunst.

Wenn dann die Glasbläser im Außengelände führen ihre ausgefeilte Handwerkskunst am brennenden Ofen vorführen, scheint zudem ein Teil der mehr als 140-jährigen Geschichte der saarländischen Glasindustrie lebendig zu werden – schließlich waren die hiesigen Glashütten zeitweise die größten Produzenten von Flaschen- und Fensterglas in ganz Deutschland.

All das macht den Charme dieser hochkarätigen Veranstaltung aus, die dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer steht. Dass der Regionalverband die AULA zu den „Orten der Kunst und Kultur im Regionalverband Saarbrücken“ zählt, ist nicht zuletzt ein Zeichen der Akzeptanz und Wertschätzung dieses kulturellen Großevents. Es strahlt weit über die Grenzen der Region hinaus und trägt so auch den Europa-Gedanken in besonderer Weise in sich.

M & U Karl, Ursula-Maren Fitz, Alkie Osterland

Die 12. Sulzbacher Glaskunsttage beginnen am Freitag, 3. November, mit der offiziellen Eröffnung um 20 Uhr. Am Samstag, 4. November, ist die Veranstaltung von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 5. November, von 11 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.

Am Sonntag um 16 Uhr werden ausgewählte Glasobjekte versteigert.

EINLADUNG_Glaskunst_2017_

Malende Ärzte 2017

Nach den erfolgreichen Ausstellungen „Malende Ärzte“ mit kunstschaffenden Medizinern aus dem Saarland und aus ganz Deutschland hat der Kunstverein Sulzbach noch einmal Ärzte aus ganz Deutschland eingeladen, ihre Werke in der Sulzbacher Galerie in der AULA zu präsentieren. Die Ausstellung, die am 29. September eröffnet wird, steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Martina Wenker und Dr. Gunter Hauptmann.

Elisabeth Engelhardt, Fritz Herrmann, Ralf Weik

Ernst Wellnhofer

Nach zwei erfolgreichen Ausstellungen mit „Malenden Ärzten“ 2013 und 2015 präsentiert der Kunstverein Sulzbach nun in Kooperation mit der Stadt die Ausstellung „Malende Ärzte 2017“. Aufbauend auf den Erfolgen der vergangenen Ausstellungen wurden Mediziner aus ganz Deutschland eingeladen, sich von ihrer musisch-kreativen Seite zu präsentieren. Ausgewählt wurden 13 Mediziner, die ab dem 29. September in der Galerie in der AULA vor Augen führen, was passiert, wenn sie den weißen Kittel ablegen und sich einer ganzen anderen Materie zuwenden. Wenn sie das breite Feld der Freien Kunst betreten und die eigene schöpferische Seite in den Vordergrund rücken. Wenn nicht mehr die Wissenschaft mit ihren beweisbaren Fakten im Vordergrund steht, sondern Fantasie und Kreativität gefragt sind.

Gisela Dasbach

Gisela Dasbach reist aus München mit ihren komplexen Arbeiten in unterschiedlichen Techniken an, Elisabeth Engelhardt mit vielschichtigen Collagen aus Kiel, Fritz Herrmann aus dem bayrischen Dettelbach, Timo Lamersdorf aus dem hessischen Groß-Umstadt, Marc Neufeld bringt Foto-Art aus Schaffhausen mit, Dietrich Reusch Bronzeskulpturen und analytische Gemälde aus Hirschaid/Bayern, Sabine Waldmann-Brun kommt mit „Afrika-Bildern“ aus Stuttgart und Ralf Weik aus Zweibrücken zeigt geheimnisvolle Ölgemälde.

Die Bundeshauptstadt Berlin ist vertreten mit Dagmar Sissolaks zeichnerischen Gemälden, mit Ernst Wellnhofer, der Collagen im Gepäck hat, und Susanne Geister, deren Werke um die Themen Vergänglichkeit, Zerbrechlichkeit und Bedrohung des Lebendigen. Last but not least darf auch das Saarland nicht fehlen: Gabriele Eifler gibt Einblick in ihre neuen experimentellen Werke.

Marc Neufeld, Dietrich Reusch, Sabine Waldmann-Brun

Bei dieser riesigen Vielfalt verspricht auch diese Ausstellung ein aufregendes Kunsterlebnis mit ausdrucksstarken Werken, die auf jahrelange Studien aufbauen. Diese bundesweit ausstrahlende Ausstellung wird am 29. September um 19:30 Uhr eröffnet und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, und Dr. Gunter Hauptmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland. Beide haben ihr Kommen zur Vernissage zugesagt.

„Malende Ärzte 2017“. Bis zum 22. Oktober 2017. Galerie in der AULA, Sulzbach, Gärtnerstr. 12. Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Eröffnung am 29. September um 19:30 Uhr.

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