10. Sulzbacher Glaskunsttage

Ende Oktober laden der Kunstverein und die Stadt Sulzbach zu den nunmehr zehnten Glaskunsttagen ein. In der dreigeschossigen AULA und dem großen Freigelände kommen Glaskünstler aus ganz Europa zusammen, um ihre Exponate zu zeigen und ihr Handwerk vorzuführen. Es ist ein einmaliges Nebeneinander von Geschichte und Tradition, von Gebrauchskunst und Freier Kunst, das nicht nur Einblick in die herrliche Welt der Glaskunst gibt, sondern auch einen identitätsstiftenden Dialog mit der Glaskultur in der Saarregion anregt.

Dieter Geike

Dieter Geike

Hermann Ritterswürden

Hermann Ritterswürden

Vom 30. Oktober bis zum 1. November steht Sulzbach wieder ganz im Zeichen der Glaskunst. Dann finden in und um das schöne dreigeschossige Kulturforum AULA die 10. internationalen Glaskunsttage statt. Glaskünstler aus ganz Europa sind bei diesem Jubiläum zu Gast und stellen ihre Kunst dort vor, wo die Glasindustrie mehr als 140 Jahre lang eine bedeutende Rolle spielte. Die Glashütten an der Saar waren zeitweise die größten Produzenten von Flaschen- und Fensterglas in ganz Deutschland.

Wenn das Feuer in den Öfen brennt und die Glasbläser im Außengelände vor der AULA ihre Röhren zum Glühen bringen, herrscht jedes Jahr aufs Neue eine tolle Atmosphäre. Man möchte sie nicht missen, diese Handwerkskünstler, die an die bewegte Glasvergangenheit der Region ebenso erinnern wie das Glas- und Heimatmuseum Warndt, das Einblick in sein Schaudepot gibt. Die drei Glas- und Kristallmuseen La Grand Place (Saint-Louis-lès-Bitche), Lalique (Wingen-sur-Moder) und das Internationalen Zentrum für Glaskunst (Meisenthal), die sich unter dem Namen „Irdische Sterne“ zusammengeschlossen haben, sind in diesem Jahr ebenfalls vertreten.

Steffen Orlowski

Steffen Orlowski

Alexandra Geyermann

Alexandra Geyermann

Doch es sind die vielen Facetten der Glaskunst, welche die Besucher ins Innere locken und sie auf drei Etagen staunen lassen. Über die vielen so unterschiedlichen Werke aus den Bereichen traditionelle, moderne, konzeptionelle und experimentelle GlasKunst. Denn bei dieser Jubiläumsveranstaltung zeigen zahlreiche Einzel- und Gruppenaussteller aus den europäischen und deutschen Glashochburgen, was man mit diesem fragilen Werkstoff alles anstellen kann: beispielsweise die herrlich bunt strahlenden Lichtsäulen Dieter Geikes, die wunderbar erzählerischen Arbeiten Herrmann Ritterswürdens, die hintergründigen, auf den Menschen bezogenen Glasobjekte von Steffen Orlowski und die herrlichen Skulpturen des weltbekannten Tschechen Vladimir Klein. Aber auch die gläsernen Schalen, Vasen, Schmuckstücke und vieles mehr rund um diesen unglaublich vielseitigen Rohstoff lohnen einen Besuch mit spannenden neuen Impressionen.

Glasobjekt auf Carraramarmor-Sockel

Hanne Irmisch

All das zusammen macht den Charme dieser hochkarätigen Veranstaltung aus, die dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer steht. Dass der Regionalverband die AULA zu den „Orten der Kunst und Kultur im Regionalverband Saarbrücken“ zählt, ist nicht zuletzt ein Zeichen der Akzeptanz und Wertschätzung dieses kulturellen Großevents. Es strahlt weit über die Grenzen der Region hinaus und trägt so auch den Europa-Gedanken in besonderer Weise in sich.

Die 10. Sulzbacher Glaskunsttage beginnen am Freitag, 30. Oktober, mit der offiziellen Eröffnung um 19 Uhr. Am Samstag, 31. Oktober, ist die Veranstaltung von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 1. November, von 11 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.

Am Sonntag um 15 Uhr werden die teilnehmenden Künstler/innen vorgestellt und ausgewählte Glasöbjekte versteigert.

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2 Gedanken zu „10. Sulzbacher Glaskunsttage

    • Lieber Herr Trouillot,
      da wir auch im Sinne unserer Aussteller für Abwechslung sorgen, nehmen in diesem Jahr fünf neue
      Glaskünstler teil. Deshalb mussten allein schon aus Platzgründen einige Aussteller in diesem Jahr pausieren.
      Wir schätzen die Arbeit von Nathalie Massé sehr und sind uns sicher, dass ihre Werke auch im
      nächsten Jahr wieder großen Anklang finden werden.
      Mit freundlichen Grüßen
      Brigitte Quack

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